Niemand kann sich der Wirkung von Farben entziehen. Bewusst eingesetzt können Farben das körperliche und seelische Wohlbefinden nachweislich steigern.
Jeden Tag nehmen wir die zahlreichen Farben unserer Umgebung wahr – sie prägen unser Bild von der Welt und wirken auf vielfältige Weise. Farben sind jedoch mehr als bloße Sinnesempfindungen. Sie sind Schwingungen, die wir aufnehmen und die sowohl auf den Körper als auch auf die Psyche wirken. Sie haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden.
Farben ziehen uns in ihren Bann – sie lösen bei uns Gefühle und Assoziationen aus. Diese Reaktionen basieren auf Erfahrungen, die wir persönlich verinnerlicht haben und auf jahrhundertealten kulturellen Überlieferungen.
Die Wirkung und die Kraft der Farben nutzt man auch im Gesundheits- und Wellnessbereich. In vielen Saunen und herkömmlichen Infrarotkabinen sind „Farblichtspiele“ eingebaut. Diese haben aber zumeist eine Schattenseite: Durch den ständigen Wechsel der Farben fällt es schwer, sich auf die Wirkung wirklich einzulassen.
Unser Tipp: Ideal ist es, pro Sitzung wirklich nur eine Farbe zu verwenden, um auf deren positive Auswirkungen ohne Zeitdruck reagieren zu können. Auf diese Art kann man auch jede Farbe bewusst einsetzen, je nach körperlicher und seelischer Verfassung.
Vor noch vielen Jahren bestimmte der Wechsel von Tag und Nacht den Tagesablauf. Das Tagesgeschehen und auch der Arbeitsplatz der meisten Menschen hat sich draußen im Freien abgespielt. Somit haben die Menschen damals tagsüber genügend Tageslicht konsumiert. Mit der Erfindung des künstlichen Lichtes hat sich die Abhängigkeit des Menschen vom natürlichen Nacht-Tag-Rhythmus geändert. Nun ist es möglich, rund um die Uhr seinen Tätigkeiten nachzugehen. Somit haben sich der Lebens- und Arbeitsalltag gravierend verändert. Wir verbringen den Großteil des Tages in Innenräumen, viele verbringen ganze Tage in künstlich beleuchteten Räumen. Daher bekommen wir heutzutage nicht mehr automatisch die tägliche Portion an Tageslicht, sondern müssen dieses aktiv suchen. Denn die Fenster filtern viele Teile des Lichtspektrums aus.
Gerade in den trüben Herst- und Wintermonaten halten wir uns überwiegend in künstlichem Licht auf. In der Regel liegt die normale Raumbeleuchtung bei 300 – 500 Lux. Das ist langfristig einfach zu wenig. Denn um gesund und ausgeglichen zu sein, bracht der Mensch eine bestimmte Lichtmenge pro Tag.
Die Beleuchtungsstärke der Innenräume sollte daher eher 2000 Lux betragen. Im Winter wird diese tagsüber auch im Freien erreicht. Nur bewegen wir uns gerade in den dunklen Wintermonaten tagsüber kaum mehr draußen. Lustlosigkeit, Abgeschlagenheit und Depressionen sind oft die Folge. Man spricht dann von Saisonal Abhängiger Depression (SAD) oder Winterdepression.
Laut Forschungen von Prof. Dr. Fritz Hollwich, Direktor der Universität in Münster, werden nur ca. 25 % durch das von unseren Augen aufgenommene Licht für unsere Sehschärfe benutzt. Der Rest und somit die Mehrheit werden direkt an das Gehirn und den Hypothalmus weitergegeben. Der Hypothalamus ist unter anderem an der Regulation der Körpertemperatur, der Nahrungsaufnahme, des Schlafes und an der Beeinflussung des Sexualverhaltens beteiligt.
Wenn wesentliche Anteile des natürlichen Lichtes fehlen, kommt es zu einer raschen Ermüdung des Körpers und auch des Geistes. Natürlich lassen dann Konzentration und Leistungsfähigkeit nach. Zusätzlich wird der Sehnerv vom flimmern alter Leuchtstoffröhren irritiert, was wiederum zu Kopfschmerzen führen kann.
Fakt ist, dass unser Körper klare Informationen über die Tages- und Nachtzeiten braucht um unseren Biorythmus von Wach- und Schlafphasen zu regulieren. Wenn es dunkel wird, werden mehr Melatonin-Hormone produziert die dem Körper sagen: Es ist Zeit zum Schlafen.
Der Gegenspieler von Melatonin ist der Stimmungsaufheller Serotonin. Dieses Hormon wirkt antriebssteigernd und wird natürlich vermehrt in den Sommermonaten gebildet. Der Nervenbotenstoff beeinflusst das Wohlbefinden, Antrieb und Schlaf. Die Produktion von Serotonin wird auch mit den von uns verwendeten Tageslichtlampen angetrieben. Verwenden Sie also Tageslichtlampen mit dem vollem Lichtspektrum in Ihrer Infrarotkabine, können Sie gerade in den trüben Wintermonaten die Serotoninproduktion unterstützen.
Bei dem Farblicht-System von Thera-Med werden diese Tageslichtlampen mit vollem Lichtspektrum als Lichtgeber verwendet. So kommen die verwendeten Farben ideal zur Geltung und haben ihre volle Wirkung. Das Licht der verwendeten Tageslichtlampe hat eine Farbtemperatur wie die Sonne zur Mittagszeit und schließt somit das gesamte Lichtspektrum ein.
Die hervorragende Lichtqualität zeichnet sich unter anderem von der exzellenten Farbwiedergabe aus. Durch die höhere Kontrastschärfte ist ein besseres und entspannteres Sehen gewährleistet. Weiters verbraucht die Energiesparlampe 75% weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen.
Die energiesparende Tageslichtlampe gibt es auch mit einem eingebauten Ionisator. Durch die abgegebenen negativen Ionen wird das Raumklima aufgefrischt, unangenehme Gerüche, Viren und Bakterien werden neutralisiert und die Umweltverschmutzung in Räumen wird gedämmt.